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Komm lieber Mai

Komm lieber Mai und mache, …

Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün
und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchte ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehn,
ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn!

Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel:
man kann im Schnee eins traben
und treibt manch Abendspiel,
baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand,
auch gibt’s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land

Doch wenn die Vögel singen
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein ander Ding!
Jetzt muss mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehen,
denn draussen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht gehn.

Am meisten aber dauert
mich Lottchens Herzeleid,
das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit.
Umsonst hol ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei,
sie sitzt in ihrem Stühlchen
wie’s Hühnchen aus dem Ei.

Ach, wenn’s doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
komm, lieber Mai, wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
O komm und bring vor allem
uns viele Veilchen mit,
bring auch viele Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit.

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Kastanienkerzen

Der Frühling zündet die Kerzen an

Der Frühling zündet die Kerzen an
in den grünen Kastanienkronen,
und die Wiesen sind gelb vom Löwenzahn
und rot von Anemonen.

Am Abend tollt ein junger Wind,
bläst in die Apfelblüten,
die schnei’n auf die, die mürrisch sind
und immer Trübsal brüten.

Sie werden davon ganz zugedeckt,
vom Kopf bis zu den Sohlen.
Die Kerle, die kein Frühling weckt,
die sollte der Teufel holen.

Und weckt diese Kerle kein Blütengeflock,
wird sie auch der Sommer nicht lohnen,
und rauscht es in unserm Bienenstock,
so enden sie wie die Drohnen.

Reste vom alten Jahr

Bei der „Befreiungsaktion“ der abgedeckten Beete kamen auch wunderschöne Reste des alten Jahres zum Vorschein. Lampionblumen haben ihre Hülle gelassen und zeigten nur noch ihr Skelett.

Ich fand es wunderschön.

Manchmal ist es doch echt ein Wunder mit welcher Raffinesse und wie filigran die Natur arbeitet. Herrlich.

An solchen Kleinigkeiten erfreue ich mich sooooo lange.

 

Spiel mit dem Feuer

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Osterfeuerchen, …

es lodert und wärmt – Ostern war echt kalt und windig auf dem Lande bei meinen SchwieEl, da kam das Feuerchen grad recht und alle Pflanzen haben wir nun schon auf gedeckt, so dass eigentlich der Frühling einfach starten kann!

Passend dazu gab es für die die wollten eine Tüte Marschmellows.

 

Lieblingsfarbe überall

DSCN9021In diesem April scheint es besonders auffällig zu sein, dass dieser Farbton meine Lieblingsfarbe derzeit ist.

Der Blumentopf, der neue Rasierer, der Badeschwamm, die Verpackung von dem neuesten Balea Duschgel „Paradise Beach“ und sogar innen drinnen ist es ebenso magnolienrosa.

Hach es ist einfach herrlich – ich liebe diese Farbe. Sie ist so schön knallig und setzt wundervolle Akzente.

Welches ist eure Lieblingsfarbe derzeit?

 

Osterspaziergang

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in raue Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt’s im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen, finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behänd sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss in Breit‘ und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel;
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet Groß und Klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

Stups, der kleine Osterhase

Stups der kleine Osterhase

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief
.

Neulich legte er die Eier
in den Schuh von Fräulein Meier.
Früh am Morgen stand sie auf;
da nahm das Schicksal seinen Lauf:
Sie stieg in den Schuh hinein,
Schrie noch einmal kurz „oh nein“
Als sie dann das Rührei sah
wusste sie schon wer das war.

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief
.

Paps, der Osterhasenvater,
hat genug von dem Theater
und er sagt mit ernstem Ton:
„Hör mal zu, mein lieber Sohn!
Deine kleinen Abenteuer
sind mir nicht mehr ganz geheuer“
Stups, der sagt „das weiß ich schon,
wie der Vater so der Sohn.“

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief.

In der Osterhasenschule
wippte er auf seinem Stuhle
mit dem Pinsel in der Hand,
weil er das so lustig fand.
Plötzlich ging die Sache schief,
als er nur noch Hilfe rief,
fiel der bunte Farbentopf
ganz genau auf seinen Kopf.

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief.

Bei der Henne Tante Berta
traf das Schicksal ihn noch härter,
denn sie war ganz aufgeregt,
weil sie grad‘ ein Ei gelegt.
Stups, der viele Eier braucht
schlüpfte unter ihren Bauch.
Berta, um ihn zu behüten,
fing gleich an ihn auszubrüten.

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief.