Archiv | 6. April 2015

Stups, der kleine Osterhase

Stups der kleine Osterhase

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief
.

Neulich legte er die Eier
in den Schuh von Fräulein Meier.
Früh am Morgen stand sie auf;
da nahm das Schicksal seinen Lauf:
Sie stieg in den Schuh hinein,
Schrie noch einmal kurz „oh nein“
Als sie dann das Rührei sah
wusste sie schon wer das war.

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief
.

Paps, der Osterhasenvater,
hat genug von dem Theater
und er sagt mit ernstem Ton:
„Hör mal zu, mein lieber Sohn!
Deine kleinen Abenteuer
sind mir nicht mehr ganz geheuer“
Stups, der sagt „das weiß ich schon,
wie der Vater so der Sohn.“

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief.

In der Osterhasenschule
wippte er auf seinem Stuhle
mit dem Pinsel in der Hand,
weil er das so lustig fand.
Plötzlich ging die Sache schief,
als er nur noch Hilfe rief,
fiel der bunte Farbentopf
ganz genau auf seinen Kopf.

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief.

Bei der Henne Tante Berta
traf das Schicksal ihn noch härter,
denn sie war ganz aufgeregt,
weil sie grad‘ ein Ei gelegt.
Stups, der viele Eier braucht
schlüpfte unter ihren Bauch.
Berta, um ihn zu behüten,
fing gleich an ihn auszubrüten.

Stups der kleine Osterhase
fällt andauernd auf die Nase
ganz egal wohin er lief
immer ging ihm etwas schief.

Was wäre wenn, …

Ja, was wäre wenn:

… ich seit Jahresbeginn tatsächlich mich konsequent vegan ernährt hätte?
… ich während der Fastenzeit tatsächlich auf PC & TV verzichtet hätte?
… ich es tatsächlich täglich durchgezogen hätte, jeden Tag ein wenig Sport zu machen?

Tja, das sind nun alles Fragen, die in meinem Kopf herumschwirren und auf die ich wohl dieses Mal keine Antwort finden werde. ich kann ja nicht einmal genau sagen, warum ich nicht all diese Sachen einfach durchgezogen habe. Warum ich felsenfest vor hatte etwas zu verändern und es dennoch eben nicht getan habe.

Okay, mal von meinem nervigen kranken Zeh abgesehen, … aber alles andere?

Ich verstehe es selber nicht. Zu gerne würde ich mir selber jetzt irgendwelche Resultate zeigen wollen – NIX.

Gestern blätterte ich so durch meine Fotoalben, Bilder von mir von 1998 als ich noch sehr jung und sehr schlank war – einige Jahre eben VOR den Kindern. Wobei diese nun wirklich keine alleinige Schuld haben. Schon zu meiner Zeit (1999 bis 2001) auf Borkum habe ich einiges zugelegt, … ich war eben nicht mehr tanzen. Das hat sich sehr dolle bemerkbar gemacht. Es ist schone in Unterschied, ob du täglich 3-5 Stunden im Tanzsaal aktiv verbringst oder eben nicht.

Ich sehne mich nach meinem jugendlichen Aussehen und meiner Figur von damals. Nein, die Zeit will ich nicht zurück drehen! Ich will ja all die Hoch’s und Tief’s der letzten Jahre mit all den Erlebnissen und Erkenntnissen und auch mit den Menschen nicht nochmal durchleben müssen – nein, … hier und jetzt muss sich was ändern.

Das Ziel ist klar, doch mir fehlt noch der genaue Weg dahin.

Dass ich nun wieder mit kleinen Workouts begonnen habe und mich weitgehend ohne Kohlenhydrate und zusätzlich vermehrt wieder vegan ernähre, damit ist nun schon wieder ein guter Anfang gemacht.

HeuteSoeben habe ich noch eine kleine Collage zusammengebastelt – der Spruch ist nicht neu, aber Dank Arthur Lassen immer wieder ein kleiner Anstoß an sich selber. Das Bild … Bellis vom letzten Jahr <3.

Viele tolle Gedanken-Anstöße finde ich auch immer wieder bei ANA auf dem Blog WILDE WÖLFIN. Sie schreibt in einem wundervollen Stil und irgendwie fühle ich mich ihr auf einer Ebene verbunden.

Oh, … diesen Post zu machen tat sehr gut. Ich werde jetzt gleich noch ein oder zwei Workouts machen, obwohl heute eigentlich Ruhetag sein sollte … nur das gestrige Bauch-WO verursachte keinen Muskelkater, so dass ich heute einfach was tue.

, die euch allen einen wundervollen Ostermontag wünscht!