Der erste Tag des neuen Jahres

… oh wie emotional doch mein Jahr begonnen hat.

Zunächst mein Kampf am Vorabend mit mir zunächst selber, weil ich plötzlich Angst hatte … Angst, am nächsten Morgen nicht rechtzeitig wieder in Berlin an meinem neuen Arbeitsplatz zu sein. Wie ich es auch drehte und wendete … ich hätte die A*Karte gehabt. Glaubte ich.

Wir sind doch losgefahren – wie geplant wollten wir Silvester bei meinen SchwieEl verbringen. Die Kinder freuten sich schon so sehr darauf. Ich wollte nicht der Buhmann sein. Der Nachmittag begann schließlich auch ganz gut und bis zum Abend hin war auch alles schön. Wir spielten Gesellschaftsspiele MauMau und Tick-Tack-Bumm, dann haben wir gegessen und ein Minifeuerwerk fü die kids wurde entzündet. Der Püppi war es zu laut und so haben wir es durch die Fensterscheibe hinweg beobachtet. HIER ihre Reaktion.:mrgreen: – süß gell?!

Danach fiel sie totmüde ins Bett und wir anderen probierten zu viert uns in JUST DANCE … damit verging die Zeit ratzfatz und schwuppdiwupp war es auch schon fast Mitternacht. Meine Gläschen Sekt habe ich weit davor getrunken und habe demnach nur mit Saft angestoßen – wohl aber leider so emotional, dass ich es wohl allen verdorben habe.

Ich wollte es schön haben und habe vor lauter Angst vor erneuten Enttäuschungen stand ich so unter Druck, dass ich meinen Mann und alle anderen mürrisch anmotzte und wenig später dann mit laufenden Tränchen in der Ecke stand. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben mich zeimlich verändert.

Ich ging 1 Uhr zu Bett … um 6:30 Uhr klingelte mein Handywecker und zwang mich zum aufstehen. Im Nachbardorf wollte ich in den Zug steigen. Ein Tee und etwas zu essen auf die Hand und los ging es. Fürchterlich kalt war es draußen und bei Reif bin ich noch nie Auto gefahren. Ich rutschte und musste viel langsamer fahren – kein Wunder, dass ich so den Zug verpasste und die ganze Strecke von rund 90 km nach Berlin reinfahren musste.

1JanuarNachdem der Schock überwunden war, wurde ich mit einer sehr leeren Bundesstraße, guter Radiomusik und dem wundervollsten, eisigsten, pastellfarbenen Sonnenaufgang belohnt.

Ihr wollt mehr BEWEISE, … HIER. ♥

Nicht ganz wie geplant, aber dennoch pünktlich bin ich dann bei meinem neuen Arbeitgeber angekommen und habe meinen ersten Tag hinter mich gebracht. Es war ein tolles Gefühl. Nette Menschen um mich herum, Gäste die einen begrüßen als sei man schon 10 Jahre hier, meine aktive Mitarbeit ist gefragt, … es fühlt sich so gut an und das ist nicht alleine auf den Muskelkater bezogen, den ich nun habe. :grins:

Ich bin nun den ganzen Restnachmittag zu Hause, habe hier einfach die Zeit genossen und ein wenig in meinen Lieblingsblogs gestöbert. Tolle Inspirationen habe ich gefunden und versuche sie umzusetzen – dann noch was leckeres veganes gekocht (Süßkartoffel, Zucchini und Mandeln mit Knoblauch) und so geht auch dieser Tag zu Ende.

Und bei euch so?

4 thoughts on “Der erste Tag des neuen Jahres

  1. Liebe Winnie, für den neuen Arbeitsplatz alles erdenklich Gute, auf dass es so nett weitergeht.
    Und für das ganze Neue Jahr Alles Gute, Gesundheit, Glück, Freude und Frieden ♥
    Bärbel

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