Archiv | September 2012

Fix und Alle

Manoman bin ich heute durch.

Nur einen Tag frei zu haben (siehe gestern) ist wirklich nicht erholsam. Heute dann der 5 Uhr Dienst, wofür ich eh immer schon 3 Uhr aufstehe. Doch plötzlich schmiegten sich 2 eiskalte Füßchen neben mich … Sohnemann hatte schlecht geträumt und war völlig durch den Wind. Er hat sich zwischen uns gekuschelt, allerdings AUF seine Decke und benutzte MEINE Decke als SEINE Decke. Die Nacht war aber auch zudem auch noch furchtbar kalt. NICHT WITZIG – gar nicht witzig.

Wenn mein Rücken kalt ist, dann hilft gar nichts mehr.

Ich beschloss meine Nacht um 2 Uhr heute Morgen zu beenden, trank Tee und aß ein wenig – dann auf zur Arbeit. Es war so schweinisch kalt, dass ich mir einen Kakao aus dem nächsten Automaten ziehen musste, was ja grad gar nicht in meinen Lebensstil passt.

Auf Arbeit hatte ich ein wenig Stress, aber eine „wahnsinnig tolle“ Unterstützung eines italienischen Austauschschülers (ich polierte 5 Gläser, während er 1 polierte) 8-). Auf jeden Fall kam ich irgendwie zu nichts wirklichem und war froh, dann endlich halb 3 gehen zu dürfen. Meine einzigen 3 Highlights des Tages waren:

  1. Das Tofu-Rührei mit Tomaten aus dem VEGAN FOR FIT Buch, welches ich mir von zu Hause mitgenommen hatte.
  2. Die leckere Muskat-Kürbis-Suppe, die es gestern eigentlich in der Kantine gab.
  3. Die Geschichte von einer Kollegin, die du HIER nachlesen kannst.

Zumindest habe ich mich heute auch noch über die Waage gefreut, … sie zeigte nur noch 62 kg an :-D. Nach langem Stillstand ein MINUS von 3 kg … jetzt kanns wieder weiter gehen – abwärts natürlich, 10 kg müssen noch wech!

ICH HABE FERTIG!

Freier Tag

… mein einziger freier Tag in dieser Woche, …

Und was habe ich gemacht?
Nüscht.
Nur ein bischen Haushalt und dann hatten wir noch einen Termin in der Schule wegen Sohnemann.

Total deprimierend.
Dabei habe ich doch so viel Unruhe in mir und auch ziemlich viel noch auf der ToDo Liste.

1 freier Tag pro Woche ist einfach wie nix. Ab morgen dann 5 Uhr Dienst bis zum Wochenende, … *grummel*

 

heute so, …

Völlig überfüllte U-Bahn – Feierabend und jeder will nach Hause. In der U-Bahn sind links und rechts jeweils eine lange Bankreihe, im Gang stehen schon Menschen und ich hatte einen Platz an der Tür ergattert. Als ein Mann mit einem Kinderwagen einige Haltestellen weiter einstieg, machte ich platz und stellte mich so leicht in den Gang ein.

Es waren noch mehr Passagiere, die einstiegen und ich hatte nur die Wahl, mich auf den Schoss eines anderen zu setzen oder einfach meinen Platz zu verteidigen. Ich entschied mich vorerst für letzteres, als eine Mittvierzigerin der Meinung war, zu fragen:

„Können se nich mal ä bissel innen Gang nei rutschen?“

„Wohin genau?“ fragte ich zurück und meinte dann noch schnippisch: „Was halten Sie davon, wenn ich mich einfach in Luft auflöse?!“

Unfassbar.

Zum einen hatte diese U-Bahn noch weitere 3 Wagons und zum anderen hätte sie ja auch auf die nächste warten können, denn schließlich heißt es nicht umsonst:

WER ZUERST KOMMT,
MALT ZUERST!

Herzen nach Maß

… bei FRAU WALDSPECHT.

Bald beginnt wieder die Bastelzeit für kleine Wichteleien zu Weihnachten, … so in etwa sah es im vergangenen Jahr auf meinem Tisch aus, … unter anderem war diese herzige Schablone zu finden, …

 

herzhaft gelacht

Zu geil, … ich komme ja auch aus dem sächsischen, … ich habe aber irgendwann sehr schnell den Dialekt abgelegt, weil man OHNE einfach besser durchs Leben kommt – meine Meinung. Ich bin froh, dass ich mich so schnell immer in andere Dialekte hineinhören kann und sie binnen kürzester Zeit auch selber sprechen kann. Vielleicht nicht unbedingt perfekt, aber des passt scho.

Heute habe ich meine eMails checken wollen und bin doch glatt über diese Nachricht gestolpert, die ich einfach öffnen musste:

Wer des sächsischen Dialektes mächtig ist, der wird sich hier wohl genauso beömmeln können, wie ich es grad getan habe. Alter Schwede, … das tat gut.

 

Tomatensalat

Eine meiner derzeitigen Lieblings-Azubinen stand vor 2 Tagen mit mir gemeinsam hinter dem Getränkebuffet und half beim Racks leeren (Gläser polieren und Porzellan verräumen). Wir alberten ein wenig herum – sie könnte meine kleine Schwester sein ♥ (sie ist noch nicht einmal ganz 18 – aber wir verstehen uns BOMBE). Plötzlich fragte sie mich, ob ich den Song: TOMATENSALAT kenne, … „Klar!“ meinte ich und begann ihn zu trällern, …

 

… das versetzte mich urplötzlich so weit in meine früheste Kindheit zurück, dass ich zunächst Gänsehaut bekam – durch die aufsteigenden verdrängten Erinnerungen – und dann einfach so mir die Tränen liefen. Oh man, mir war das peinlich, sie hat sich 1000fach entschuldigt, die anderen Kollegen hörten uns die ganze Zeit kichern und sahen dann, dass mir die Tränen kullern, … ohje, … keine Ahnung, was sie da ausgelöst hat.

Ich habe das Lied ganz früher ziemlich oft und gerne mit meinem Papa gesungen – mit einer anderen Melodie, aber egal. Ich selber erinnere mich nicht sehr intensiv an meine Kindheit, aber es scheinen wohl doch so einige Details in irgendwelchen Gehirnschubladen zu stecken. Es war plötzlich um mich geschehen – es war ein so emotionaler Moment, … vielleicht weil mein Papa damals noch aufgeschlossen und lebensfroh war, noch nicht sein Leben im Alkohol ersäuft, … ich weiß es nicht. Komisch war es dennoch irgendwie.

Kürbis Spaghettis aus Spaghettikürbis ;-)

♥♥♥ Kürbiszeit ♥♥♥

… was bringt mein GöGa an? Neben dem altbewährten Hokkaido natürlich auch einen neuen … wie sollte es auch anders sein. Dieses Jahr NEU für uns:

DER SPAGHETTI-KÜRBIS

oval, grün, gelb, etwa 1,5 kg schwer, Schale nicht zum Verzehr geeignet – aber zur Deko, wenn man denn will, …

Es gibt verschiedene Varianten, den Kürbis zuzubereiten, ich habe ihn einfach ganz gekocht. Einfach in einen Topf mit Wasser legen und köcheln lassen. Irgendwann platzt die Schale auf und dann kann man die Schale leicht eindrücken, dann ist er bissfest fertig.

Danach kann man den Kürbis einfach „knacken“, die Kerne entfernen und dann das Fleisch heraus schaben. Es sieht ein wenig aus, wie kleine Suppennudeln ;-).

Das Ganze nun ein wenig würzen und vielleicht mit Parmesan bestreuen und einfach so essen, … ziemlich lecker und eigentlich schmeckt es gar nicht so intensiv nach Kürbis, wie so manch anderer.

AUSPROBIEREN!!!

 

Vorab-Geburtstags-Geschenk an mich selber ;-)

Gestern rief mein Opili an und gab bescheid, dass er bereits jetzt schon das Geburtstagsgeld für mich überwiesen habe – wie cool, denn heute stand eine Autogrammstunde mit ATTILA HILDMANN an.

Ich habe ihn neulich durch Zufall irgendwo im Netz entdeckt und folge ihm nun ein wenig. Er ist Veganer und hat schon so einige Kochbücher verfasst. Dieses neueste Werk nun beinhaltet eine 30-Tage-Challenge.

VEGAN FOR FIT.

*hihi* … nun habe ich eines dieser Bücher mit einem kleinen feinen Autogramm ;-), so werde ich wohl dieses Buch niemals mehr hergeben. Allein schon beim drin blättern läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Das habe ich bislang noch nicht so oft bei „Kochbüchern“ gehabt.Fisch wollen wir aber gerade noch nicht so recht ablegen, aber wir suchen stets nach neuen Rezepten und probieren beide sehr gerne neue Wege aus.

Ich finde es ein Unding, dass man den Mitmenschen zum Teil erst erklären muss, warum man sich nun so und nicht mehr so ernähren will, … es ist ein arg beklemmendes Gefühl zum Teil und außerdem wird man irgendwie sofort in eine Ecke geschoben. Nicht nett, … aber noch viel unnetter (lustiges Wort, welches es gar nicht gibt :-D) finde ich solche Sprüche und Aussagen, wie „Ihhhhhhhhhhhh … und das soll schmecken?“ oder „Wer das isst, der isst auch kleine Kinder.“ – Selber einfach mal umdenken und ausprobieren – mehr kann ich dazu nicht sagen und statt dessen nur weiterhin über die Ignoranz mit dem Kopf schütteln.