Archiv | 16. September 2012

herzhaft gelacht

Zu geil, … ich komme ja auch aus dem sächsischen, … ich habe aber irgendwann sehr schnell den Dialekt abgelegt, weil man OHNE einfach besser durchs Leben kommt – meine Meinung. Ich bin froh, dass ich mich so schnell immer in andere Dialekte hineinhören kann und sie binnen kürzester Zeit auch selber sprechen kann. Vielleicht nicht unbedingt perfekt, aber des passt scho.

Heute habe ich meine eMails checken wollen und bin doch glatt über diese Nachricht gestolpert, die ich einfach öffnen musste:

Wer des sächsischen Dialektes mächtig ist, der wird sich hier wohl genauso beömmeln können, wie ich es grad getan habe. Alter Schwede, … das tat gut.

 

Tomatensalat

Eine meiner derzeitigen Lieblings-Azubinen stand vor 2 Tagen mit mir gemeinsam hinter dem Getränkebuffet und half beim Racks leeren (Gläser polieren und Porzellan verräumen). Wir alberten ein wenig herum – sie könnte meine kleine Schwester sein ♥ (sie ist noch nicht einmal ganz 18 – aber wir verstehen uns BOMBE). Plötzlich fragte sie mich, ob ich den Song: TOMATENSALAT kenne, … „Klar!“ meinte ich und begann ihn zu trällern, …

 

… das versetzte mich urplötzlich so weit in meine früheste Kindheit zurück, dass ich zunächst Gänsehaut bekam – durch die aufsteigenden verdrängten Erinnerungen – und dann einfach so mir die Tränen liefen. Oh man, mir war das peinlich, sie hat sich 1000fach entschuldigt, die anderen Kollegen hörten uns die ganze Zeit kichern und sahen dann, dass mir die Tränen kullern, … ohje, … keine Ahnung, was sie da ausgelöst hat.

Ich habe das Lied ganz früher ziemlich oft und gerne mit meinem Papa gesungen – mit einer anderen Melodie, aber egal. Ich selber erinnere mich nicht sehr intensiv an meine Kindheit, aber es scheinen wohl doch so einige Details in irgendwelchen Gehirnschubladen zu stecken. Es war plötzlich um mich geschehen – es war ein so emotionaler Moment, … vielleicht weil mein Papa damals noch aufgeschlossen und lebensfroh war, noch nicht sein Leben im Alkohol ersäuft, … ich weiß es nicht. Komisch war es dennoch irgendwie.