Archiv | 13. August 2012

LACHER AM ABEND

… gerade habe ich via ECOSIA.ORG nochmals nach den Begriffen gesucht: REZESSION UND REZENSION, … ich war mir ehrlich grad nicht ganz sicher, was genau was ist. Als ich dann

R E Z E N S I O N

gefunden habe (bei wikipedia) wurde mir diese Seite geöffnet:

http://bar.wikipedia.org/wiki/Rezension

… zu geil,
ich mag Dialekte, ich kann mich ganz schnell in einen Dialekt reinhören und diesen dann nach kurzer Zeit auch annehmen. Ich hab meinem GöGa dann die ersten Zeilen mal vorgelesen … das FRAGEZEICHEN in seinem Gesicht hättet ihr sehen sollen – GÖTTLICH!!! Ich musste so über mich selber lachen, wie toll ich doch OBERBAYRISCH vorlesen kann.

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Leichte Lektüre

Am Samstag bin ich nach der Arbeit noch ein wenig bummeln gegangen, bei SATURN habe ich dann einen Wühltisch gefunden mit der Aktion „Kaufe 3 bezahle 2“. In den Tischen lagen diverse Bücher, die in die Rubik „Mängelexemplar“ fielen – da war mal ein Knick im Buchrücken, eine falsch eingezogene Seite oder etwas anderes. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir meine drei Bücher ausgesucht hatte.

Es ist ja nicht so, dass ich grad keine Bücher hier hätte, die ich gerne lesen möchte, es ist eher so, dass ich eigentlich nicht so die Leseratte bin. Ich muss mich oft erst zwingen, … gewiss habe ich seit Jahren kein richtiges Buch mehr in der Hand gehabt. Ich lese ja nur die Blogs und beim Plasma-Spenden mal eine Zeitschrift, … Ich bin eher für „LEICHTE KOST“ zu haben, … Liebesromane oder Fantasy-Geschichten, …

Hier also:

JOEL HAAHTELA – DER SCHMETTERLINGSSAMMLER

  • erschienen im PIPER-Verlag – http://www.piper.de
  • Neupreis 7,00 EUR (D) 7,20 (A)
  • 171 Seiten
  • angenehme Schriftgröße
  • nur 27 Zeilen pro Seite (Blockformat)
  • ISBN: 9 783492 272384

Das Buch wurde im ICH-Stil geschrieben, … sehr ausschmückend mit faszinierenden Worten. Es handelt sich um einen Mann, der plötzlich der Alleinerbe von Henri Ruzicka wird. Er kennt aber keinen Henri und beginnt Nachforschungen anzustellen. Von Finnland aus führt ihn seine Reise durch die Vergangenheit auf den Spuren von Henris Reisetagebuch. Henri jagte sein Leben lang Schmetterlingen hinterher und notierte alles in einem kleinen Notizbuch. Die erste Station ist Deutschland um genau zu sein PIRNA (bei Dresden) bei einer alten Dame namens Anna Prinz, diese erzählte jeden Tag ein wenig mehr über ihre Erinnerungen und ihre Eindrücke Henri gegenüber. So richtig kann Anna ihm nicht helfen, aber die Erinnerungen hatte sie nie vergessen können. Danach geht seine Reise weiter nach Italien, dort nimmt er sich nach einigen Tagesmärschen ein Hotel und mietet sich neben das Zimmer ein, indem 30 Jahre zuvor Henri gehaust hatte. In diesem Zimmer wohnt eine Frau, der er einfach folgt und sie anspricht. Ein aufmerksamer Kellner, der bereits 50 Jahre in diesem Hotel arbeitet weiß wenige Details rund um „THE BUTTERFLY MEN“ mehr. So fügen sich ganz langsam einige Puzzleteile, aber alles ergibt dennoch keinen richtigen Sinn. Irgendwann gibt er auf, kehrt nach Hause zurück und trifft sich zurück in Finnland mit seinem Vater, … dieser fügt das letzte noch fehlende Puzzleteil hinzu.

Ich fand das Buch sehr leicht zu lesen, einige Wörter kannte ich gar nicht, aber das erschien mir nicht wichtig. Joel hat sowohl Menschen als auch Umgebungen sehr einfühlsam und genau beschrieben. Ich musste einige Male grinsen, da ich ja selber aus Sachsen komme und hier im Buch mir vertraute Städte und Gegenden las.

Mich irritierte leicht, dass die Schmetterlinge irgendwie doch nur eine Nebenrolle zu sein schienen. Ab und an tauchten einige Fachbegriffe auf, aber so richtig schillernd bunt wurden die Falter nie wirklich beschrieben. Mein Papa war früher selber ein Schmetterlingssammler, … ich weiß nicht, wie viele Styropor-Platten wir mal zu Hause hatten und ehrlich – mich hat es auch fasziniert. Wahrscheinlich war ich deswegen ein wenig enttäuscht.

Naja, … irgendwann entdeckte ich auf dem Einband den Aufdruck: „NIVEA SUN SOMMER EDITION“ … da dachte ich mir dann so, ALLES KLAR! Allerdings habe ich das erst gesehen, als ich schon in der Mitte war … ich war bereits nach nur einem Nachmittag zur Hälfte durch – da wollte ich nun auch nicht mehr aufhören und habe es an einem weiteren Nachmittag zu Ende gelesen, … also wirklich ein Buch für mal eben Zwischendurch!

 

♥-iges Fensterbrett

– bei Frau Waldspecht.

Im vergangenen Jahr gab es solch ein ganz schlichtes zusammenschraubbares Gestell beim Möbelschweden, das kostete nicht viel und ich hatte sofort einige Ideen, …

Also habe ich es mitgenommen und nun steht es seit einiger Zeit mit Holzherzen bestückt zwischen unseren Uralt-Fenstern.