Hustensaft – Teil I

… und wiedereinmal hat mich das hießige Wetter erwischt. Ich habe einen richtig heftigen Schnupfen und einen ziemlich lästigen Husten – das passt mir grad so gar nicht in den Kram, … nicht jetzt, wo das Hotel voller Journalisten ist, ein Interview nach dem anderen gemacht wird, … die 62. BERLINALE.

Also musste eines der guten Rezepte meiner Mama her. Der Hauptbestandteil ist ein SCHWARZRETTICH.

Man nehme also ein leeres Glas (ich nehme gerne die kleinen Gläser, wo vegetarischer Brotaufstrich drinnen war), ein Brettchen, ein Messer, den Schwarzrettich und etwas braunen Kandiszucker.

Vom Schwarzrettich schneidet man einfach den Kopf und die Wurzel ab. Die Wurzel kann weg, den Kopf verwenden wir später noch als Deckel.

Dann höhlt man den Rettich so gut es geht aus und schneidet das weiße Fleisch in kleine Stücke. Von unten muss nun noch ein kleines Loch in den Rettich gepiekst werden – am besten mit einem Schaschlikspieß oder einem Essstäbchen.

Dann setzt man den Rettich auf den Glasrand, gibt abwechselnd Kandis und die Rettichstücke in den ausgehöhlten Körper und bedeckt das Ganze mit dem Deckelchen. Wenn dann noch Rettichstücke übrig sind, dann kann man die auch mit Kandis gemischt ins Glasinnere geben.

So bleibt das ganze über Nacht stehen und hat am nächsten Morgen einen wunderbar kandieren süßen Saft. Diesen kann man dann löffelweise trinken – ABER:

BITTE NUR TAGSÜBER,
denn dieser Saft wirkt HUSTENLÖSEND
man muss also stets husten und dieser Effekt ist nachts weniger gewünscht!

7 thoughts on “Hustensaft – Teil I

  1. Das hab ich noch nie gehört, komm ich bestimmt mal drauf zurück, wenn mich der Husten packt. Ich hab (glaub ich) noch nie nen Schwarzrettich gesehen, bekommt man den im Gemüseladen?

  2. +schüttel+ ich mag sowas so gar nicht, wenn dann eher noch was aus der Apotheke … Husten ist einfach lästig !

    du schreibst das Hotel ist voll und ein Interview nach dem Anderen … klär mich mal auf ???

    Berlinale kenne ich natürlich auch… Angelina Jolie ist ja wohl schon angekommen in Berlin🙂 habe ich gestern in den Nachrichten gehört.

    LG TB

    • Das Hotel – mein Arbeitsplatz – ist voller Journalisten und begeisterten Besuchern der Berlinale. Wir haben einfach von früh bis spät ziemlich viel zu tun, … gestern waren es bei mir 11 Stunden heute, 10,5 … mal sehen. Eigentlich freue ich mich stets auf die alljährlichen Gäste. Das hat inzwischen schon was von Familie.

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