Archiv | 4. November 2011

Realität

… ja, jeden Abend sitze ich zu Hause und stelle entsetzt fest, dass ich doch wieder 200% auf Arbeit gegeben habe, wieder zu spät aus dem Hotel raus bin und einfach wieder viel zu viel den Dreck weggemacht habe, den alle anderen anscheinend nicht sehen.
Ich sitze dann immer völlig kraftlos und leer an meinem Schreibtisch – bin einfach nur genervt, weil die Kinder um mich herumspringen. Ich will nur noch meine Ruhe haben.

Abspannen. Schlafen.

Jetzt ist es schon wieder fast 21 Uhr, … in 6 Stunden klingelt schon wieder der Wecker und ruft mich zum Dienst. Ich werde wieder etwas eher anfangen in der Hoffnung, dass morgen dann mein Feierabend schneller kommt, als heute. Ich weiß aber auch jetzt schon, dass ich noch jede Menge zu putzen habe und mich gewiss wieder übernehmen werde.

Eigentlich hoffe ich immer, dass sich alles zum Besten wendet, dass wir uns nicht wieder kollektiv gegen einen Azubi aufreiben oder genervt von unserem Chef sind, … leider hapert es akut in der Umsetzung und abends liege ich reumütig im Bett und könnte mich ohrfeigen, dass ich wieder in die Lästerfalle getreten bin.Ich nehme mir immer so viel vor – emotional & zwischenmenschlich, …
Es gibt Tage, da funktioniert alles und an anderen Tagen geht einfach gar nichts.
Ein Teufelskreis. Aber ich denke, so geht es nicht nur mir, …