Archiv | November 2011

Apfelkunst

Neulich, beim durchforsten des Internets bin ich per Suche auf eine tolle Seite für Kinder gestoßen. Hier gibt es zu so ziemlich jedem Thema etwas zu malen, zu basteln, zu spielen, … wirklich supersüß und da habe ich ein Bild von diesem APFELSCHWAN gefunden. Als meine Schwester dann auch zu Besuch kam, habe ich es doch glatt mal ausprobiert, ein Mäuschen habe ich dann auch noch geschnitzt. Augen und Schnurrhaare sind mit brauner Lebensmittelfarbe aus der Tubeangebracht worden:

♥  ♥  ♥  ♥  ♥  ♥  S ü ß ,  o d e r ? !  ♥  ♥  ♥  ♥  ♥  ♥

Hier noch einige Werke, die ich im Netz gefunden habe:

Kartoffelchen

Jetzt in der Jahreszeit, wo man den Balkon und den Garten winterfest gemacht haben sollte, kann man nur noch auf Kräuter von der Fensterbank zurückgreifen. Ich habe eigentlich immer kleine Frischkäsebecherchen dafür, aber spontan war mir nach

K A R T O F F E L   –   M Ä N N C H E N

… dazu braucht man nicht viel, einfach nur Holzzahnstocher, ein Messer, große Kartoffeln, kleine Kartoffeln, ein Brettchen, Küchenrolle, Wasser, einen Ausstecher (→ LINK) und natürlich ein wenig Fantasie. Wenn alles fertig ist, einfach den Kressesamen verteilen und angießen. Auf die Fensterbank stellen und regelmäßiges gießen nicht vergessen! Nach 4-5 Tagen kann geerntet und gegessen werden!

3. AWARD

Dieser Award ist heute Morgen

bei mir eingetrudelt und

ich habe ihn von meiner

inzwischen dolle liebgewonnenen

„MiSS ZUCKERGUSS“

erhalten.

Für diesen Award gibt es auch wieder Regeln, die ich hier hinein kopiert habe:

Infos zum Blogaward:
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst. Link zur Person die Dir den Award verliehen hat + sie per Kommentar in ihrem Blog informierst, dass DU den Award annimmst & ihr den Link DEINES Award-Posts da lässt. Danach überlegst du dir 3-5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in DEINEM Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie „Linkgetaggt“ wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.
Ziel, dieser Aktion ist:

Dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen, deswegen bitte keine Blogs Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht bekannt sind.

Dann begebe ich mich mal auf die Suche und verleihe diesen Award an folgende Personen bzw. Blogs:

 

Callagenten

… FURCHTBAR …

Also zum einen möchte ich diesen Job niemals machen müssen und zum anderen muss man ganz schön abgebrüht sein, wenn man sich in dein Call Center setzt.

VORGESCHICHTE:

Ich habe im Sommer eine Mail zu „Dinner for Dogs“ geschickt, weil sie da für Proben geworben haben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ja den Nachbarshund ab und an und wollte das einfach als Leckerli verfüttern. Ehrlich, ich hatte nie vor dort richtig was zu bestellen. Nach etwa 4 Tagen bekam ich einen Anruf, wie der Hund es vertragen hat und so weiter und ob ich denn was bestellen woll, weil es ja sooooooooooooo gut ist. Ich sagte, dass ich mir das nicht leisten kann (bei meiner Nachbarin sieht es da nicht anders aus) und winkte dankend ab.

JETZT:

Ich bekam einen Anruf von Herrn B. er meinte, so kurz vor Weihnachten haben sie eine 10% Sonderaktion und nun kostet mich Futter für den Hund nur noch 29,90 EUR und er schickt es mir dann zu, wobei ich 10 Tage Zeit habe, das wieder zurück zu schicken. Ich erklärte ihm freundlich, dass ich weiterhin kein Interesse habe und er sich und der Firma letztendlich die Lieferkosten sparen kann.

Darauf reagierte er kein Stück.

Er ratterte stur seinen Text runter und wollte einen Datenabgleich machen.

Ich bin lauter und lauter geworden und fragte ihn letztendlich doch tatsächlich, was eigentlich so schwer daran zu verstehen ist, dass ich KEIN INTERESSE habe?! Nach dem 5. Mal ihn anschreien habe ich einfach aufgelegt.

Fassungslos starrte ich den Hörer an und meine Tochter, die fragend ins Zimmer gelaufen kam. Als mein Mann (er war auf dem Balkon) mich fragte, was denn los sei – konnte ich nur fassungslos mit dem Kopf schütteln.

Ich war eh am Rechner, suchte die Seite der Firma und füllte wutentbrannt ein Kontaktformular aus. Mein Mann bekam die Ansage, dass sobald hier etwas von „Dinner for Dogs“ ankommen sollte, er das gar nicht erst annehmen soll.

Das ist doch mehr als dreist, oder?!

Free Personal signatures – cool!

Heute war wieder ein wenig BLOGSURFING angesagt.

Ich finde es so toll, was manche so posten oder auf ihrem Blog haben, …

Heute ist deswegen VIRTUELLER KREATIVWAHN angesagt.

Deswegen habe ich nun eine Signatur für all meine Beiträge, … gefällt’s?

Dieser Beitrag wurde am 29. November 2011 in ICH veröffentlicht. Ein Kommentar

Geschützt: Gedanken vom Papier

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Dieser Beitrag wurde am 28. November 2011 in ERLEBNISSE, ICH veröffentlicht. Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben.

HIGHLIGHTS, …

Endlich komme ich dazu euch mitzuteilen, was vor 2 Wochen geschehen ist.

Ich habe berufsbedingt eher selten am Wochenende frei, daher versuche ich an freien Wochenendtagen mit den Kindern etwas außerplanmäßiges zu machen.

Nun, dieses Mal stand der Samstag zur Wahl und ich beschloss, mit den beiden Großen schwimmen zu gehen und hatte als Plan B dann Schlittschuh laufen im Kopf, falls wir uns eh schon mit Schnupfen herum plagen sollten.

Plan B wurde also umgesetzt. Vergangenes Jahr haben wir uns alle Schlittschuhe geschenkt. Ich bin allerdings bislang nie in solchen Schuhen gelaufen, ich hatte immer nur diese Eiskunstlaufschuhe und mal davon abgesehen, dass ich das letzte Mal vor 15 Jahren auf dem Eis stand, …

So kam es, wie es kommen musste.

Die Kinder sind mutig mit mir aufs Eis gegangen, es war nicht voll, aber gut besucht und die Bahn war eigentlich noch optimal. Adrian ist der mutigste und schlitterte recht gekonnt voran, Josina und ich zuckelten hinterher. Knapp eine halbe Bahn haben wir geschafft doch dann zog es mir aus dem Stand einfach die Beine nach vorne weg und ich landete ziemlich unsanft auf dem Allerwertesten. Danach knallte ich noch mit dem Kopf aufs Eis und war kurz benommen.

Ich bemerkte nur noch, dass ich mich nicht mehr bewegen kann und teilte es meiner Tochter (9) mit. Diese war kurz geschockt und rief dann vorsichtig um Hilfe. Total süß. Sohnemann (6) war vor Schreck so benommen, dass er keinen Ton mehr sagte.

Binnen weniger Minuten versammelten sich einige Menschen um mich herum und wollten mir helfen. Die einzige wirkliche Hilfe kam allerdings nur von einem jungen Mädchen, sie sagte, dass sie auf die andere Seite fährt und bescheid sagt und schwupp war sie weg und schwupp war sie auch schon wieder da. In der Zwischenzeit liefen auch schon die Sicherheitsmänner über die Bahn und kamen mir zu Hilfe. Mit einem Krankenschlitten sozusagen zogen sie mich übers Eis – ich sag euch, es ist nicht gerade wundervoll, wenn man so hilflos auf der Trage liegt und von allen anderen angeglotzt wird. 😥 Die Kinder wurden von dem Mädchen mitgenommen und kamen wenige Minuten später auch in der Krankenstation an.

Naja, Unfallbericht ausfüllen, Feuerwehr anrufen, … ab ins Krankenhaus.

Mein Mann kann gar nicht gut mit plötzlichen Unfällen umgehen und war dementsprechend völlig fertig, als ich ihn bat, die Kinder später aus dem Krankenhaus abzuholen.

In der Notaufnahme gab es einiges zu tun, aber dennoch wurde ich ziemlich schnell untersucht und geröntgt. Mein Befund gefiel dem Arzt aber noch nicht so ganz, so dass er sich später mit einem Kollegen noch absprechen wollte. Da ich mich noch immer nicht bewegen konnte, haben sie mich stationär aufgenommen.

Ich kam in die Unfallchirurgie in ein nettes Doppelzimmer – zunächst alleine. Was mich von Anfang an störte, waren die beiden Bilder von

Claude Monet

Landschaftsbilder, fand ich einfach irgendwie nicht angebracht. Ich hatte zum Glück mein internetfähiges Handy dabei und hatte so wenigstens Kontakt nach draußen. Ich hing noch am Tropf und hatte Schmerztabletten bekommen, die Krankenschwester brachte mir noch was zu essen und erklärte mir alles, sie riet mir, dass ich versuchen solle zu schlafen.

LUSTIG, sie hatte die Schmerzen ja nicht!

Mitten in der Nacht – gegen 1 Uhr – bat ich die Schwester dann um Zettel und einen Stift. Sie schaute mich komisch an und meinte, ich solle lieber schlafen, … ich hatte aber so viele Gedanken im Kopf, die ich einfach aufschreiben musste. Dennoch brachte sie mir netterweise etwas und ich legte los.

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Ich schrieb

  • über Monet, der besser hätte abbstrakt malen sollen
  • meine Einsamkeit nieder
  • einen Dank an Josina
  • über den geschockten Adrian
  • über meinen Gatten
  • meine Umgebung auf
  • über die Bettpfanne
  • auf, was ich hätte vor dem Unfall vielleicht hätte besser machen sollen
  • über meine Liegeposition
  • über meinen Übermut
  • „MAMA“
  • wenige Worte zur Nachtschwester
  • über meine Hilflosigkeit
  • über Raucher/Trinker/Süchtige in meiner Lage
  • den Muskelzusammenhang auf
  • die Namen der Stationsmitarbeiter für später nieder

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So, nun war alles auf dem Papier und endlich raus aus meinem Kopf 😉

Anfangs sagte man mir, dass ich etwa 1 Woche im Krankenhaus bleiben müsse – davor graute mir ehrlich gesagt ein wenig. Man vermutete ja einen Beckenbruch, … die zweite Odysse im Röntgenlabor ergab dann, dass es „NUR“ eine Beckenprellung ist – man sagt, die sei in etwa 4-6 Wochen wieder richtig in Ordnung, … na PRIMA Aussichten!!!

Jetzt bin ich erstmal bis Mittwoch noch krank geschrieben und dann sehen wir weiter.

Ich meine, ich habe die Schmerzmittel recht schnell wieder abgesetzt und muss nun zu Hause zusehen, wie ich klar komme. Ich war das letzte Mal vor 10 Tagen an der frischen Luft, denn ich komme die Treppen nicht rauf und runter. Ich kann inzwischen wieder recht gut laufen, aber joggen und Pilates müssen definitiv noch warten. Ich kann mich nur unter Schmerzen bücken und aufheben ist schier unmöglich.

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