Archiv | September 2011

Ein guter Arbeitnehmer, …

… wird krank in seinem Urlaub … und meldet es nicht!

Die Krankheitswelle hat unser F&B Team im Hotel ganz schön unter Beschlag genommen. Im Moment schnieft und hustet es an fast jeder Ecke. Einige haben Glück und bleiben verschont, andere melden sich sofort beim ersten Kratzen im Hals krank und bleiben dann für 2 Wochen weg und wieder andere schleppen sich zum Dienst – weil

Ich möchte mich an dieser Stelle bei all meinen Kollegen bedanken, die Tag für Tag mit mir den Vormittag verbringen, sich um die Gäste kümmern, Wünsche erfüllen, Empfehlungen aussprechen, mit mir und den Gästen zusammen lachen & flachsen, liebevolle Worte auch im Stress finden und so weiter.

Ich finde, wir sind ein unheimlich gutes Team!!!

Damit meine ich nicht nur die Servicekräfte im Frühdienst untereinander, nein … auch die Spüler, das Bankettteam und die Frühstücksküchencrew, sowie alle Mitarbeiter, die sich bereit erklären selber schnell zu helfen oder zumindest jemanden zu schicken, der aushelfen kann!!!Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist und bin einfach nur froh, dass es euch Menschen gibt!!!

ES GIBT TAGE, …

… da lohnt es sich einfach nicht aufzustehen!

Was bitte war denn das wieder für ein Tag? 😯

–> Ich hätte einfach liegen bleiben sollen! <–
  1. Es begann schon alleine mit der Tatsache, dass ich mein altes Handy 3:05 Uhr das erste Mal habe klingeln lassen, dann 3:20 Uhr das nächste Mal. Für einen kurzen Moment war ich hellwach, doch dann entschloss ich mich, mich noch ein wenig an meinen schlafenden Gatten zu schmiegen und bin wieder eingeschlafen. 3:46 Uhr schaute ich erschrocken auf die Uhr und sprang aus dem Bett. 😯 … um 4:05 Uhr fährt mein Bus los.
  2. Die bereits zurecht gelegten Sachen am Vorabend waren irgendwie nicht auffindbar, alles musste ich im Fastdunklen neu zusammensammeln.
  3. Dann wollte ich mir noch die 20 EUR einpacken, die mein Mann mir gestern gegeben hatte, … die sind spurlos verschwunden.
  4. Den Nachtbus habe ich pünktlich geschafft, doch in der S-Bahn sitzend war ich so vertieft ins Handy, dass ich FAST meine Station verpasst habe, an der ich aussteigen muss.
  5. Im Hotel dann das nächste Ding, ich hatte mir vorgenommen (da heute kaum war los war) das Kühlhaus zu putzen und meine Putzliste abzuarbeiten, da ich ja ab Samstag für 2 Wochen in den Urlaub gehe. Plötzlich kommt eine Kollegin aus dem Bankett zu mir und meint so: „ÜBERRASCHUNG! … Dir sind 8 Liter Kaffee im Office ausgelaufen! OH NEIN, nicht auch das noch!!! – Davor habe ich jeden Tag aufs Neue Schiss! –
  6. Mein Buffet musste ich nun alleine lassen, da ich nun das Bankettoffice reinigen musste. In der Zwischenzeit wurde mein Getränkebuffet immer mehr zu einem Schlachtfeld. Racks mit Porzellan und Gläsern stapelten sich, Roomservicebestellungen wollten auch noch erledigt werden, …
  7. Dann hatte ich wieder Luft und habe doch das Kühlhaus gereinigt, bevor ich die neue Ware eingeräumt habe. Nebenher habe ich meine kleine (2×5 Liter) Kaffeemaschine entkalkt. HIMMEL, war das ein Chaos.
  8. Nach dem Abbau des Buffets haben sich 1,5 Liter Multivitaminsaft auf meiner Schürze breit gemacht.
  9. Damit die Kollegen essen gehen können, habe ich die Stellung im Restaurant gehalten. Plötzlich hieß es, die eine Gruppe kommt schon 12:30 Uhr und dann ist da noch ein 5er Tisch. Bitte für 3 Gänge eindecken! Kein Problem, … nur leider war das Besteck in den Schubladen nur sehr schlecht poliert, …
  10. Ich durfte zeitig nach Hause gehen, habe gleich die beiden Großen aus dem Hort mitnehmen wollen: Adrian hatte ein blutverschmiertes Gesicht und blutige Klamotten – er ist mit jemanden zusammengestoßen.
  11. Wir hatten noch einen ERGOTHERAPIETERMIN, die beiden überredeten mich, mit den Fahrrädern dorthin zu fahren. Da mein Mann am Wochenende zuvor mit den Kindern und den Rädern draußen war, dachte ich, dass auch mein Rad chic ist. DENKSTE! Der Lenker war nicht festgezurrt und der Sitz ist noch auf Josina eingestellt gewesen, da sie eine Zeit lang damit gefahren ist – … UND ICH HATTE KEIN WERKZEUG ZUR HAND.
    Aber zum Glück hat auch solch ein Tag ein Ende und zum Glück habe ich bald Urlaub,
    … den brauche ich jetzt auch ganz dringend!!!

Die stille Rache, …

… Fortsetzung von:
Die lieben Nachbarn

estern Abend musste ich leider nochmals rausgehen, weil uns der Klebreis für die Sushi angebrannt war. Ich schnappte mir also die kleine Püppi und bin mit ihr die Treppen hinunter gelaufen. Unten im Flur kam mit Familie INDISCH entgegen – von woher auch immer, auf jeden Fall wurde ich nicht einmal mehr begrüßt und durfte mir meinen Weg durch die Familie bahnen.

Ich setzte Lilli in den Buggy und wollte sie gerade anschnallen, als der GOLDEN RETRIEVER – der inzwischen eine stattliche Größe erreicht hat – plötzlich OHNE LEINE um die Ecke schoss und an mir hochsprang. Damit er Lilli nicht verletzen kann, habe ich ihn mit der linken Hand zurück gehalten und habe mich weiter um meine Babymaus gekümmert.

Das Herrchen war bereits da und schrie den Hund mehrfach mit „NEIN! NEIN! NEIN!“ an, natürlich ohne, dass es eine Wirkung zeigte.

Ich konnte es mir nicht verkneifen und sagte hörbar aber dennoch leise:

„Aha, und wo ist Ihre Leine?!“ 😈

Leider traf ich mit diesem Satz ja eigentlich den Falschen, denn seine Frau machte mich ja so dumm von der Seite an, aber dennoch!!! Es musste einfach raus und tat so gut!!! – Vollpfosten!

JOSINA


Mit den Worten:
„Bevor ich 30 bin, möchte ich gerne Papa sein!“
bin ich Ende 2001 geschwängert worden.

Ich war noch mitten in der Ausbildung,  wollte verkürzen und bin letztendlich schwanger aus dem Parisurlaub zurückgekehrt … zumindest muss es in dem Zeitraum irgendwann passiert sein.

Der Start in Berlin war nicht so glücklich, meine Schwangerschaft verbrachte ich meist liegend und zu heiß war es in jenem Sommer sowieso. Ich hatte starke Wassereinlagerungen in den Beinen und Füßen und hätte am liebsten den ganzen Tag in der Badewanne verbracht, …

E.

habe ich am 10. Sept. 2002 (Termin war am 19.09.2002)
um 3:16 Uhr zur Welt gebracht.

Sie war 52 cm klein und brachte 3330 Gramm auf die Waage.

Wie winzig und klein sie damals war und wie froh ich war, als sie doch wesentlich eher aus meinem Bauch wollte, als der Termin errechnet war, …  und nun, … jetzt ist sie gleich 9 und hat mich mit ihren 1,42 m fast eingeholt und trägt Schuhe in der Größe 38

J.
… ist die niederländisch/friesische Form von JOSEFINE, da sie wahrscheinlich auf Borkum gezeugt wurde, wo ich zu dem Zeitpunkt meine Ausbildung gemacht habe …

E.
… heißt sie, weil die Lieblingsoma von ihrem Papa so hieß.

Unser Baby wird langsam erwachsen!!!

alles Liebe zum 9. Geburtstag!!!
Viel Freude in der Schule und viele Freunde wünschen wir dir!!!

♥  ♥  ♥  ♥  ♥  ♥

 

ADRIAN

Wunschkind Nummer 2 ist unser Wirbelwind …

P.

… er erblickte das Licht der Welt

am 18. Dezember 2004 (Termin war am 19.12.2004)
um 4:33 Uhr.

Er war 52 cm groß und wog 3700 Gramm, …

… viel mehr scheint er heute auch nicht zu wiegen, denn er bewegt sich immerzu und mischt alles und jeden auf, der ihm so begegnet. Eine echte Herausforderung für uns – zumal er auch noch unter ABSENCE EPILEPSIE leidet, die seine ersten Lebensjahre stark beeinflusst haben.

A. stand eigentlich schon als Ersatzname für E. fest, falls sie ein Junge geworden wäre und P., … so heißen die Männer in meiner Familie mit Zweitnamen.

Nun ist er ein Schulkind und ist stolz wie Bolle. Er geht gerne in die Schule – das ist die Hauptsache.

Frech, wild, liebevoll, fordernd, … ja das ist UNSER WIRBELWIND P.

Leider haben es Dezemberkinder wirklich ein wenig schwerer im Leben, wenn man sich dessen nicht wirklich bewusst ist, denn durch den Adventskalender und die ganzen Feiertage (Nikolaus, Weihnachten, 2 Weihnachtsfeiertage, Silvester) kommen diese Kinder ein wenig zu kurz. Die Geschenke sind kleiner, weil es ja wenig später wieder was gibt, … sie bekommen kaum Besuch, weil „man sich ja eh Weihnachten sieht“, … traurig. P. hat echt sehr damit zu kämpfen. Einen Termin für eine Party findet man auch nur schwer, weil die meisten Kinder mit ihren Eltern an den Wochenenden was unternehmen oder nicht da sind.

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Die Püppi


S. ist eigentlich nicht mehr wirklich geplant gewesen, … eigentlich wollten wir „nur“ den Keller aufräumen. Die ganzen gesammelten Babysachen wegsortieren, … naja, … bis Kiste 3 sind wir gekommen und dann meinte ich so:

„Schatz, wir können aufhören, … ich bin 2 Wochen überfällig!“

Tja, nachdem uns viele reinreden wollten, haben wir uns dennoch nicht beirren lassen und sind nun froh, dass die überaus putzige

Die Püppi

am 22.05.2010 (Termin war der 31.05.2010)
um 18:03 Uhr

das Licht der Welt erblickte.

Winzige 52 cm lang war sie und brachte 3800 Gramm auf die Waage.

Dass wir uns für sie entschieden haben ist mitunter das Beste, was uns passieren konnte. Sie ist einfach süß, unsere kleine Sonne, immer gut drauf, ruhig, … ganz anders als die anderen beiden, …

Sie kann zwar mit ihren 15 Monaten noch immer nicht alleine laufen, das aber nur, weil die Großen ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen und sie stets von A nach B getragen wird, … Aber nun wird es, stolz wie Bolle macht sie nun ihre ersten kleinen Schritte, …

UNSERE PÜPPI eben, … sie ist der absolute Knaller,
sie ist ja auch an unserem Hochzeitstag auf die Welt gekommen, …

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